Was wir tun?


Unsere Einsatzbereiche

Oft bekommen Baumkletterer ausschließlich baumbezogene Aufträge wie Baumpflegemaßnahmen, Abtragungen, Gefahrenbeseitigung.
Wir haben uns allerdings auf einen anderen Einsatzbereich spezialisiert: auf das Naturschutzklettern. Egal, ob für:

  • wissenschaftliche Projekte wie Besenderung/Beringung von seltenen Arten;
  • Bestandserhebung/ Monitoring
  • Notfallseinsätze, bei denen sich in Gefahr befindende Tiere geborgen werden;
  • die Anbringung von Nisthilfen (Nester, Nistkästen, Höhlen);
  • Anfertigung von Nisthilfen/ Unterschlüpfen/ Ersatz- Zusatzhabitaten;
  • das Einsetzen von Jungtieren, die auf die Auswilderung vorbereitet werden sollen;
  • die Sondierung von Baumhöhlen und Fraßgängen via Endoskop zur Artbestimmung und terminlichen Planung bei Abtragungen. Dies ist eine besonders wichtige Maßnahme bei Schlafkolonien von Fledermäusen, Spechtnestern, Höhlen von Eremiten (Käfer) und anderen Baumbewohnern.
  • Artbestimmung via Foto (mittels Mail oder Nachrichtendienst);
  • Erstellung von Aktionsplänen (Zeitraum, Durchführung der "Tierevakuierung" etc) für Baumabtragungen, falls nicht vermeidbar;
  • Schulungen von Baumpflegern/Interessierten mittels Kursen zum Thema Artenschutz/Arterkennung.

Berufsklettern

Viele Kletterer fragen mich, ob es nicht möglich wäre, bei solchen Einsätzen mitzumachen. Eine heikle Angelegenheit, denn erstens haben wir kaum Ressourcen, um mehrere Kletterer zu bezahlen. Zweitens muss die Person, die mit den Tieren hantiert, genau wissen was zu tun ist, um das Tier nicht zu verletzen und das Stresslevel so niedrig wie möglich zu halten. Bei manchen Arten gerät man auch selbst in Gefahr und muss dann Erfahrung im Umgang mit solchen Situationen haben. Gerade im Baum sind hektische, unkontrollierte Reaktionen gefährlich.
Fazit: So toll die Bilder wirken, so schön natürlich die Tätigkeit ist es ist nicht so einfach, wie es scheint!